Eine Fährte
entsteht durch Tritte von Menschen oder Tieren. Beim Durchgehen des Geländes ändert sich der Untergrund, indem der Fährtenleger den Boden durch sein Gewicht aufwühlt und zudem von ihm abfallende kleinste Teilchen hinterlässt. Auf geeignetem Untergrund können wir Menschen eine Fährte mit den Augen verfolgen. Der Hund bedient sich vor allem seines Geruchssinnes. Den Geruch durch das Zerstören beim Begehen nennen wir Grundwitterung, die vom Fährtenleger abfallenden Teilchen den Individualgeruch.
Durch diese beiden Gerüche entstehen chemische und bakterielle Reaktionen, welche die Duftintensität im Laufe der Zeit verändern. Günstige Witterung/Feuchtigkeit kann den Geruch nach einer gewissen Zeit intensivieren. Danach schwächt sich der Geruch ab und gleicht sich der Umgebungswitterung wieder an. Die Duftbestandteile einer Fährte sind vielfältig und entwickeln sich nach bestimmten Gesetzen.
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